Gestalt-Practitioner

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Manche Menschen scheuen nicht die Wahrheit, sondern die daraus resultierenden Konsequenzen.

1. Äußere Wahrnehmungsebene

2. Innere Wahrnehmungsebene

3. Fantasieebene

Konflusion / Konfluenz Verschmelzung/Konfluenz meint, ei Was heißt konfluierend? „Konfluierend“ bedeutet „zusammenfließend“. In der Medizin wird der Begriff zum Beispiel verwendet, um sichtbare Veränderungen in einem Gewebe zu beschreiben. Die veränderten Bereiche sind dann nicht klar voneinander abgrenzbar. Sie gehen fließend ineinander über.

KI Google Ergebis:

Aus Sicht der Gestalttherapie ist ein konfluierender Mensch jemand, der Schwierigkeiten hat, eine klare Grenze zwischen sich selbst und seiner Umwelt (anderen Menschen, Situationen) zu ziehen. Er befindet sich in einem Zustand der Verschmelzung oder "Verstrickung" (Konfluenz), bei dem die Differenz zwischen dem eigenen Ich und dem Du negiert wird. Hier sind die zentralen Merkmale eines konfluierenden Menschen: 1. Mangelnde Kontaktgrenze: Es fehlt das Bewusstsein für die eigene Individualität an der Kontaktgrenze zur Umwelt. Der Mensch erlebt sich nicht als getrenntes Wesen.

2. Vermeidung von Konflikten: Um Harmonie zu bewahren, werden Differenzen, eigene Bedürfnisse oder abweichende Meinungen vermieden oder nicht gespürt.

3. Harmonie- und Einheitsstreben: Es herrscht das Gefühl, "eins" mit dem anderen zu sein, oft verbunden mit einer tiefen Angst vor Trennung oder Isolation.

4. Unselbstständigkeit: Die Person neigt dazu, sich an andere anzupassen, "People-Pleasing" zu betreiben und eigene Bedürfnisse hinter die der Gruppe oder des Partners zu stellen.

5. Schwierigkeit bei Abgrenzung: Es fällt schwer, "Nein" zu sagen oder eigene Impulse zu spüren, da das Gewahrsein (Awareness) für das eigene Erleben blockiert ist.


Konfluenz in der Gestalttherapie

Obwohl Konfluenz oft als Kontaktstörung (oder Kontaktunterbrechung) betrachtet wird, ist sie in der Gestalttherapie nicht per se negativ. Sie ist ein natürlicher Zustand, etwa in der Mutter-Kind-Beziehung oder beim gemeinsamen Erleben.

Sie wird jedoch dort pathologisch/neurotisch, wo sie als starrer Mechanismus eingesetzt wird, um Begegnung und Wachstum zu verhindern, oder wenn ein Mensch unfähig ist, sich aus dieser Verschmelzung wieder zu lösen.

In der Therapie wird daran gearbeitet, die Wahrnehmung für das eigene Selbst (Selbstunterstützung) zu stärken, um wieder gesunden Kontakt und Abgrenzung zu ermöglichen.

Protokoll vom 7.3.2026 (10:00 bis 18:30 Uhr) im Prana Leipzig

Thema: Die innere Wahrnehmungsebene.

Die Wahrnehmung von innen und außen ist verschieden.

Retroflektierte haben Ablehnung erfahren.

Der Therapeut ist persönlich, aber nicht privat.